Erfolge in einem neuen Markt

Melasse-Magma-Mischer verbessert Verarbeitung von C-Füllmasse

In vielen Ländern hat sich die Technologie des Melasse-Magma-Mischers (MMM) schon bewährt.
Nun erobert sie einen neuen Markt: Lateinamerika.

Der MMM unterstützt das Trennen der Füllmasse aus dem Kühlungskristallisator, indem er die Viskosität senkt – durch Zugabe vorgewärmter Melasse. Dank diesem geregelten Prozess wird Füllmasse von gleichbleibender Viskosität in die Zentrifuge getragen. Dies erleichtert das Zentrifugieren und verringert den Wasser- und Dampfverbrauch für das Waschen der Füllmasse.

Risiko? Das gibt’s nicht mehr

Welche Vorteile hat diese Technologie von BMA? Bei Einsatz von Nacherhitzern besteht die Gefahr der lokalen Überhitzung, was durch die resultierende Untersättigung die Kristalle zum Auflösen bringen kann. Dieses Risiko besteht bei Zugabe von fast gesättigter Melasse nicht.

Im lateinamerikanischen Raum stehen neue Projekte für BMA an – so auch ein Auftrag der Grupo Saenz in Mexiko. Weil dem Kunden die Viskosität zu hoch ist, plant er, die Verarbeitung von C-Füllmasse in den Zentrifugen durch Installation eines MMM in einer seiner Fabriken zu verbessern. Dies ist nur der Anfang. Erfüllt die Technologie die Kundenerwartungen, soll sie auch in den anderen Anlagen des ­Konzerns eingesetzt werden.

In immer mehr Fabriken in Betrieb

In Kürze werden insgesamt 15 MMM in Lateinamerika im Einsatz sein. Der Melasse-Magma-Mischer von BMA hat sich einen festen Platz in den lateinamerikanischen Zuckerfabriken gesichert.

Maria Cramer