BMA-Fallfilmverdampfer

Herzstück der Wärmewirtschaft

Die Funktionsweise von Verdampferanlagen hat entscheidenden Einfluss auf die Wärmewirtschaft in Zuckerfabriken und Raffinerien. Optimal auf den Gesamtprozess abgestimmt, ermöglichen sie wirkungsvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in vor- und nachgelagerten Prozessstufen.

Einzigartig: Das Saftverteilersystem von BMA

Die Vor-, Zwischen- und Hauptebenen im BMA-Saftverteiler untergliedern die Saftzufuhr besonders gleichmäßig in immer kleinere Ströme. Dadurch werden die Heizrohre mit einem gleichmäßigen Saftfilm benetzt. Das verhindert Zuckerkohlebildung und optimiert die Wärmeübertragung.

Schlank und kompakt

Die unterhalb der Heizkammer integrierte Saftabscheidung ermöglicht eine besonders schlanke Bauweise. Das reduziert den Stellflächenbedarf und spart Kosten für den Stahlbau. Im Vergleich zu Verdampfern mit oben angeordnetem Abscheider ist der Saftverteiler gut zugänglich.

Allen Anforderungen gewachsen

BMA-Verdampfer erlauben eine vom Saftein und -austritt unabhängige Zirkulation. Dadurch lassen sie sich bei Betriebsschwankungen störungsfrei betreiben.

Reinigung

Für die Reinigung von BMA-Fallfilmverdampfern, die in Rohrzuckerfabriken eingesetzt werden, stehen chemische und / oder mechanische Reinigungsverfahren zur Verfügung. Sollte die chemische Reinigung nicht ausreichen, kann mechanisch nachgereinigt werden. Die mechanischen Verfahren erfordern eine Zugänglichkeit des oberen Bodens, welche durch Öffnen des Deckels und Herausnehmen des Saftverteilers gewährleistet ist. Optional besteht die Möglichkeit eine Domerhöhung vorzusehen, bei der der Deckel geschlossen und der Saftverteiler im Dom verbleiben kann. Details zu den Reinigungsverfahren sind in einer separaten Beschreibung​​​​​​​ aufgeführt.

BMA bietet eine an die Betriebsbedingungen angepasste Konfiguration von Verdampfern und besondere Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle.

Vorteile auf einen Blick

  • Optimale Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen
  • Durchdachtes Engineeringkonzept für effizienten Verdampfereinsatz
  • Sehr hoher Wärmedurchgang
  • Geringe Verweilzeit des Saftes
  • Gleichmäßige Saftverteilung verhindert Zuckerkohlebildung
  • Exzellente Tropfenabscheidung vermeidet Zuckerverluste
  • Robuster Betrieb auch bei Betriebsschwankungen
  • Gute Zugänglichkeit
  • Geringer Platzbedarf
  • Optional: Lokale Fertigungsanteile reduzieren Investitionskosten

Weniger Dampfverbrauch mit FFE

Durch den Einsatz von Fallfilmverdampfern (FFE) in der mehrstufigen Verdampfung lässt sich der Dampfverbrauch in Rohrzuckerfabriken erheblich reduzieren. Mit jeder eingesparten Tonne Dampf verringert sich der Verbrauch von Bagasse um eine halbe Tonne, die stattdessen für die Erzeugung von erneuerbarer Energie zur Verfügung steht. Eine Fabrik mit einer Verarbeitungsleistung von 10.000 TCD und einer sechsstufigen FFE-Anlage benötigt beispielsweise nur eine Dampfmenge von 28,6 % auf Rohr. Mit der so eingesparten Bagasse können 39,4 MW saubere Energie für das Stromnetz erzeugt werden. Das entspricht zusätzlichen Einnahmen von 45,6 Mio $ über einen Kampagnenzeitraum von 180 Tagen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer detaillierten Produktbroschüre. Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch.

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