Kühlungskristallisatoren

Kühlungskristallisatoren

... werden zur wirtschaftlichen und optimalen Kristallisation von Zucker aus Kristallsuspensionen niedriger Reinheit weltweit in Rüben- und Rohrzuckerfabriken sowie in Zuckerraffinerien eingesetzt.

Vorteile und Merkmale:

  • hohe Ausbeute durch definiertes Verweilzeitverhalten
  • sehr guter Selbstreinigungseffekt an den oszillierenden Kühlflächen
  • problemloser Einsatz auch bei hochviskosen Magmen
  • geringer Platzbedarf durch vertikale Aufstellung, auch im Freien (keine Gebäudekosten)
  • hohe spezifische Kühlfläche möglich bei geringer spezifischer Antriebsleistung

Konzept:

Dem BMA-Konzept liegt ein vertikaler Kühlungskristallisator mit oszillierenden Kühlrohrbündeln zugrunde. Das Ziel besteht darin, dem Muttersirup so viel Saccharose wie möglich durch Weiterkristallisieren der bereits vorhandenen Kristalle zu entziehen. Da es sich hierbei um die letzte Entzuckerungsstufe im Prozess der Zuckerherstellung handelt und Fehler in der Prozessführung irreversible Auswirkungen auf die Zuckerverluste in der Melasse haben, kommt der Kühlungskristallisation eine große Bedeutung zu.

Technologie:

BMA hat bei der Entwicklung der Kühlungskristallisatoren für Nachproduktmagmen den theoretischen Grundlagen große Beachtung geschenkt und Kristallisatoren entwickelt, mit denen hochviskose Magmen (Eintrittsviskosität 150-200 Pas) selbst bei einem Nichtzucker/Wasser-Verhältnis von 4 problemlos bis auf eine Endtemperatur von 40°C abgekühlt werden können (Austrittsviskosität 1000-2000 Pas!). BMA-Kühlungskristallisatoren werden sowohl in der Rüben- als auch in der Rohrzuckerindustrie mit Erfolg eingesetzt. Sie werden heute ausschließlich in vertikaler Bauweise ausgeführt.

Konstruktion:

Das Kühlsystem besteht aus standardisierten Kühlblockelementen, in denen das Kühlwasser zwangsgeführt im Gegenstrom zum Magma fließt. Das gesamte Kühlsystem oszilliert 1 m in vertikaler Richtung. Hierdurch und durch die versetzte Anordnung der Kühlrohre ist eine optimale Verweilzeitverteilung und Abkühlung des Magmas gewährleistet. Die Hubgeschwindigkeit des Kühlsystems kann in zwei Stufen variiert werden. Der Antrieb erfolgt über sechs auf dem Deckel des Kühlungskristallisators symmetrisch angeordnete hydraulische Zylinder. Die Kühlblöcke sind je zur Hälfte zu- und abschaltbar. Der Magmafluss ist bei dieser Bauart immer von oben nach unten. Die Verteilung des eintretenden Magmas erfolgt gleichmäßig über den gesamten Kristallisatorquerschnitt durch einen langsam rotierenden Verteiler. Der gesamte Kühlungskristallisator besitzt magmaseitig weder Wälz- oder Gleitlager noch Stopfbuchsen. Das Kühlwasser kann in einer separat aufgestellten Kühleinrichtung rückgekühlt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass das Kühlwasser in einem Luftkühler, der auf das Hubsystem aufgebaut ist und der dessen oszillierende Bewegungen ebenso ausführt, rückgekühlt wird. In diesem Fall entfällt der gesamte Sekundär-Kühlwasserkreislauf.

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