"Im BMA-Engineering- Network haben wir einen echten Schatz“

Carsten Rehbock, Senior Manager Engineering, im Gespräch

Carsten Rehbock

Seit gut einem Jahr ist Carsten Rehbock (49) bei BMA in Braunschweig. Carsten Rehbock hat Maschinenbau studiert und war viele Jahre in den Bereichen Anlagenbau, Kraftwerksbau, Schiffbau als Ingenieur und in der Führungsebene tätig. Zunächst hat er die Führung des Braunschweiger Engineering- Teams von BMA übernommen. Mittlerweile liegt auch die Weiterentwicklung unseres Engineering-Network in seiner Verantwortung. Wir finden, es wird Zeit, einmal nachzufragen, wie er sich in der Zwischenzeit bei uns eingelebt und welchen Herausforderungen er sich bisher gestellt hat.

BMA Info:

Wie haben Sie die erste Zeit bei BMA erlebt?

Carsten Rehbock:

Sehr spannend! Nicht einmal eine Woche war vergangen, und schon flog ich mit Kollegen aus unserem Engineering-Team nach Ägypten. Der Grund: die Inbetriebnahme von Anlagen in der Zuckerfabrik Nile Sugar. Das war eine sehr gute Gelegenheit, um nicht nur meine Mitarbeiter besser kennenzulernen, sondern auch die Prozesse einer Zuckerfabrik.

Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Mich hat beeindruckt, mit welcher Professionalität unsere Ingenieure die Anlagen in Betrieb genommen und optimiert haben – für mich ein weiterer Beweis, warum „German Engineering“ den guten Ruf in der Welt genießt.

Was hat Ihnen den Einstieg in die Welt von BMA leicht gemacht?

Meine Kolleginnen und Kollegen. Der offene, freundliche Dialog und das pragmatische Zupacken gehören zur Unternehmenskultur von BMA. Da findet man sich schnell zurecht.

Wenn Sie auf Ihren Aufgabenbereich blicken: Was ist Ihnen wichtig?

Der Kunde – er steht im Mittelpunkt. Alles, was wir tun, muss dazu dienen, seine Wünsche effizient und effektiv um- zusetzen. Das gilt ganz besonders für die Engineering-Leistungen von BMA. Unsere Kunden verlangen immer häufiger nach Systemlösungen. Sie möchten einen ver- lässlichen Ansprechpartner, der möglichst alle Leistungen aus einer Hand anbieten kann. Und genau das ist unser Ziel: Wir wollen die Fähigkeiten und Kapazitäten des BMA-Engineering in Richtung Systemanbieter ausbauen.

Wie weit sind Sie?

Im BMA-Engineering-Network haben wir einen echten Schatz: die Kompetenzen und Qualifikationen von mehr als 120 Ingenieurinnen und Ingenieuren rund um den Globus. Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, die wir im Team entwickelt und vorangebracht haben. Wir sind dazu übergegangen, unser Engineering als Unternehmen im Unternehmen zu sehen. Wenn man sich diese Brille aufsetzt, kommen viele Ideen und Veränderungen von ganz allein.

Zum Beispiel?

Seit einiger Zeit unterstützen wir unsere Vertriebskollegen bei ihren Kundenbesuchen mit fachlicher Expertise aus dem Engineering. Das ist bei unseren Kunden gut angekommen, weil sie es zu schätzen wissen, auch knifflige technische Angelegenheiten direkt mit unseren Fachleuten vor Ort diskutieren zu können. Aus diesen Besuchen sind nicht selten Aufträge für Konzept- oder Machbarkeitsstudien hervorgegangen – worüber wir uns natürlich besonders freuen.

 

Was macht diese Studien so wichtig?

Oft sind sie der perfekte Einstieg in gemeinsame Projekte. Unsere Kunden erhalten ein klares Bild darüber, wo die technischen und wirtschaftlichen Potenziale liegen, wie die Projektschritte aus- sehen und unter welchen Voraussetzungen sich eine Investition bezahlt macht. Wir nutzen diese Gelegenheiten, um darüber zu informieren, dass wir auch Dienstleistungen wie Elektro- und Rohr- leitungs-Engineering, Bauplanungen und EPC-Lösungen anbieten.

Wie haben Sie es geschafft, sich im Engineering so breit aufzustellen?

Investitionen in neue Werkzeuge und die Verbesserung von Prozessen haben uns schlanker und schneller werden lassen. Das größte Potenzial liegt im Engineering- Team selber. Das Wissen und Können unserer Mitarbeiter ist im Laufe ihrer beruflichen Karrieren sehr viel größer geworden – durch die vielschichtigen Aufgaben in Kunden- und Forschungsprojekten.

Haben Sie ein Beispiel dafür?

Wer bei BMA als Zuckertechnologe eingestiegen ist, kann mittlerweile auch Engineering-Projekte managen oder ist ein hervorragender Vertriebsunterstützer. Für meinen Führungskollegen Maik Schlosser und mich ist es die Aufgabe, diese Potenziale zu erkennen, zu fördern und bestmöglich zu nutzen.

Was haben Sie sich für die nahe Zukunft vorgenommen?

Ein Baustein zur Steigerung unserer Performance liegt in der Modularisierung. Das betrifft sowohl unsere eigenen Produkte als auch Elemente, die wir zukaufen und in unseren Anlagen einsetzen. Wir haben festgestellt, dass wir durch den Ausbau der Modularisierung deutlich effizienter werden und wesentlich an Geschwindigkeit gewinnen. Die Stärke von BMA war schon immer die Entwicklung spezieller Lösungen für die Aufgaben unserer Kunden. Durch die Kombination unterschiedlicher Module entstehen diese Lösungen noch schneller.

Sie sind mit Ihrem Einstieg bei BMA rundum zufrieden?

Ja, meine Zeit bei BMA hat spannend begonnen, und ich denke, dass es so bleiben wird. Die tolle Zusammenarbeit mit den Kollegen an allen Standorten und die Erfolge geben mir ein sehr gutes Gefühl für die Zukunft.


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