Dualer Student bei BMA AG in Braunschweig, Bachelor of Arts

"Theorie und Praxis"

Interview mit Simon Wünschirs
Seit 2015 ist Simon Wünschirs bei BMA am Standort Braunschweig als dualer Student tätig. Er berichtet uns von seiner Zeit hier im Unternehmen und von den Unterschieden, die es zwischen einem dualen Studium und einem Vollzeit-Studium gibt.

 

BMA:
Herr Wünschirs, welches duale Studium machen Sie und wann hat es begonnen?


Simon Wünschirs: Ich habe am 01.09.2015 mein duales Studium „Bachelor of Arts – Betriebswirtschaftslehre, Fachrichtung Industriemanagement“ begonnen.

BMA:
Welche Vorteile sehen Sie in dieser Ausbildungsform. Würden Sie heute sagen, dass es die richtige Entscheidung war?


Simon Wünschirs: Man lernt mit der Theorie an der WelfenAkademie und der praktischen Arbeit im Unternehmen beide Seiten kennen. Zum einen kann man beides gut in Verbindung bringen, zum anderen merkt man auch, dass Theorie nicht immer gleich Praxis ist. Deshalb war es für mich die richtige Entscheidung.

BMA:
Sie lassen sich zum Bachelor of Arts ausbilden. Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre Wahl für ein Studium getroffen und warum haben Sie sich am Ende für dieses duale Studium entschieden? Was macht den Reiz aus?

Simon Wünschirs: Man schlägt quasi 2 Fliegen mit einer Klappe. Am Ende des Programmes werde ich neben der erst kürzlich abgeschlossenen Ausbildung zum Industriekaufmann auch das passende Studium absolviert haben. Zusätzlich passt die Arbeit, für die man eine Ausbildungsvergütung erhält, zum Studiengang. Ich denke, dies hilft mir mehr für spätere Berufsaufgaben als ein bloßes Jobben, um Geld zu verdienen.

BMA:
Welche persönlichen Stärken haben Ihre Entscheidung unterstützt? Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen?

Simon Wünschirs: Ich habe mich bereits in der Schule für Wirtschaft und Politik interessiert. Kunst z. B. gehörte so gar nicht zu mir. Da war die berufliche Richtung für mich klar. Es ist hilfreich, wenn man strukturiert und nicht arbeitsscheu ist, denn in den Praxisphasen muss man sich nach Feierabend noch an die Hausarbeiten setzen. Wenn das nicht gut organisiert ist, leidet am Ende die Freizeit.

BMA:
Wie sind Sie eigentlich auf BMA aufmerksam geworden?

Simon Wünschirs: Ich habe einen Artikel über BMA im Wirtschaftsteil der Braunschweiger Zeitung gelesen. Daraufhin informierte ich mich dann über die Homepage des Unternehmens. Auch wenn ich Braunschweiger bin, kannte ich BMA vorher noch gar nicht.

BMA:
Welche Erwartungen haben Sie an Ihr ausbildendes Unternehmen? Haben sich Ihre Wünsche erfüllt?

Simon Wünschirs: Bei meinem Start ins Berufsleben wollte ich hier bei BMA einen guten Überblick über das Arbeiten in einem Industrieunternehmen bekommen. Es ist wichtig, das „Große und Ganze“ eines internationalen Unternehmens zu verstehen. Leider konnte, vermutlich aus betrieblichen Gründen, der Ablauf meines Ausbildungsplans nicht durchgehend eingehalten werden. Dadurch konnte ich einige Abteilungen nicht kennenlernen. Dennoch gab es bislang Bereiche, die sehr interessant waren, aber auch Bereiche, in denen ich mir mehr Einbindung in den Arbeitsablauf gewünscht hätte.

BMA:
An der Akademie tauschen Sie sich untereinander bestimmt aus. Welche Vorteile sehen Sie in der Ausbildung bei BMA? Beschreiben Sie Ihre Ausbildung in drei treffenden Adjektiven.


Simon Wünschirs: Lehrreich / herausfordernd / beidseitig.
Ich sehe einen Vorteil zu anderen Ausbildungsbetrieben darin, dass BMA eine eigene Fertigung vor Ort hat und man sich so bei der Themenbearbeitung in der Uni die Wertschöpfung im Unternehmen besser vorstellen kann. Gleitende Arbeitszeit hat auch nicht jedes Unternehmen und BMA ist für mich sogar mit dem Fahrrad zu erreichen. Darüber hinaus wird man in Sachen Noten nicht unter Druck gesetzt.

BMA:
Wie sieht ihre Arbeit im Unternehmen aus, wenn Sie nicht gerade an der Uni sind?


Simon Wünschirs: Die meiste Zeit ist man gut beschäftigt. Momentan arbeite ich an einem Praxisprojekt für die Uni mit dem Thema „Konzeption der Einführung eines Routenzugsystems zur Gestaltung des innerbetrieblichen Materialflusses bei BMA“. Das gefällt mir sehr gut, weil ich selbstständig arbeiten kann und gleichzeitig mit sehr vielen Leuten in Kontakt komme.

BMA:
Welche Tätigkeiten machen Ihnen besonderen Spaß?


Simon Wünschirs: Es ist toll, selbstständig arbeiten zu dürfen und auf diese Weise lehrreiche Erfahrungen zu sammeln.

BMA:
Was machen Sie in Ihrer Freizeit und lassen sich Ausbildung und Privatleben überhaupt verbinden?


Simon Wünschirs: Ich spiele seit knapp 15 Jahren Hockey beim BTHC und trainiere noch im Fitnessstudio. Das lässt sich sehr gut mit meiner Arbeitszeit kombinieren.

BMA:
Gibt es ein Ereignis, das Ihnen besonders in Erinnerung ist und bleiben wird?


Simon Wünschirs: Als ich in der Logistikabteilung gearbeitet habe, konnte ich die Verladung von Teilen für Heizkammern auf ein Frachtschiff begleiten. Die BMA-Apparate wurden dann über Hamburg nach El Salvador verschifft. Neben solchen Ereignissen aus der täglichen Arbeit haben mir die Nacht- und Firmenläufe immer viel Spaß gemacht.

Dualer Student bei BMA AG Germany, Bachelor of Arts

BMA:
Was möchten Sie machen, wenn Sie Ihren Bachelor geschafft haben? Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor? Vielleicht bei BMA?


Simon Wünschirs: Es ist von Anfang an vertraglich vereinbart, dass ich nach meinem Bachelor-Abschluss für 2 Jahre im Unternehmen bleibe. Das ist eine gute Regelung, wenn es für beide Seiten passt. Auf diese Weise kann man schon gleich beim Start ins richtige Berufsleben praktische Erfahrungen sammeln. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, nach diesen 2 Jahren weiterhin bei BMA zu arbeiten. BMA ist für mich als Arbeitgeber interessant, weil es eine internationale Unternehmensgruppe mit stetig hohen Exportraten ist. Das macht die Aufgabenstellungen abwechslungsreich.

BMA:
Welche persönlichen Tipps haben Sie für Schulabgänger?


Simon Wünschirs: Man sollte von vornherein Interesse an der Ausbildung zum Industriekaufmann haben und auch gewisse Fähigkeiten bzgl. Selbstorganisation und Disziplin besitzen. Zusätzlich sollte man sich im Klaren darüber sein, dass das Studentenleben eines dualen Studenten anders ist als das eines Vollzeit-Studenten. Durch die Blöcke – teilweise nur 8 Wochen WelfenAkademie und dann wieder 3 Monate im Betrieb – hat man eventuell etwas weniger Kontakt zu anderen Studenten.

 

Dankeschön für Ihre offenen Antworten und viel Erfolg für Ihre Bachelorarbeit bei BMA, Herr Wünschirs!

 

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