Dualer Student bei BMA AG

„Auf dem Gymnasium schon Richtung Wirtschaft“

Interview mit Leon Ahrens
Vor 2 Jahren begann für Leon Ahrens der Start ins Berufsleben bei BMA. Wir haben ihm einige Fragen gestellt, die für Schüler in der Berufsfindungsphase interessant sind und dem einen oder anderen hilfreiche Orientierung geben können.

 

BMA:
Mr Ahrens, welches duale Studium machen Sie?

Leon Ahrens: Ich studiere Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Industriemanagement.

BMA:
Welche Vorteile sehen Sie in dieser Ausbildungsform. Würden Sie heute sagen, dass es die richtige Entscheidung war?

Leon Ahrens
: Ja, nach bereits abgeschlossener Prüfung zum Industriekaufmann kann ich sagen, dass es für mich die richtige Wahl war. Der Praxisanteil ist sehr hoch und man kann die erlernte Theorie im Ausbildungsunternehmen gleich anwenden. Das halte ich für sehr sinnvoll. Das duale Studium beginnt im ersten Semester mit 3 Monaten im Unternehmen. Dann folgen 3 Monate an der WelfenAkademie. Dieser Rhythmus zieht sich durch das gesamte Studium. Im Unterschied zu einem reinen Studium bekommt man am Ende des Monates ein Gehalt.

BMA:
Sie lassen sich zum Bachelor of Arts ausbilden. Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre Wahl für ein Studium getroffen und warum haben Sie sich am Ende für dieses duale Studium entschieden? Was macht den Reiz aus?

Leon Ahrens: Ich habe bereits zu meiner Schulzeit häufiger während der Ferien Praktika in Unternehmen absolviert. Die dabei gesammelten Erfahrungen haben mich darin bestärkt, ein betriebswirtschaftliches Studium zu absolvieren. Somit wechselte ich nach der 10. Klasse vom „normalen“ Gymnasium zum Wirtschaftsgymnasium, um gut vorbereitet ein Unternehmen zu finden, das mir ein duales Studium ermöglicht.

BMA:
Welche persönlichen Stärken haben Ihre Entscheidung unterstützt? Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen?

Leon Ahrens: Man sollte ein gutes Gefühl für Zeitmanagement haben, damit durch die Hausarbeiten, welche während der Praxisphasen angefertigt werden, die Freizeit nicht zu kurz kommt. Eine gewisse Portion Ehrgeiz schadet auch nicht.

BMA:
Wie sind Sie eigentlich auf BMA aufmerksam geworden?

Leon Ahrens: Über die Website der WelfenAkademie. Ich habe mich dann auf der Homepage von BMA über das Unternehmen informiert und beschlossen mich dort zu bewerben.

BMA:
Welche Erwartungen haben Sie an Ihr ausbildendes Unternehmen? Haben sich Ihre Wünsche erfüllt ?

Leon Ahrens: Meine Erwartungen haben sich durchaus erfüllt. Wir hatten während der Zeit im Unternehmen alle 2 Wochen internen Unterricht, der von einem ehemaligen Berufsschullehrer gehalten wurde und uns auf die Abschlussprüfung der IHK vorbereitet hat. Zusätzlich gab es eine interne Schulung, in welcher die mündliche Prüfung der IHK simuliert wurde und somit auch zur Prüfungsvorbereitung diente. Aus den Abteilungen gab es bislang immer tatkräftige Unterstützung zu den Hausarbeiten.

BMA:
An der Akademie tauschen Sie sich untereinander bestimmt aus. Welche Vorteile sehen Sie in der Ausbildung bei BMA? Beschreiben Sie Ihre Ausbildung in drei treffenden Adjektiven und erläutern Sie diese.

Leon Ahrens
: Es gibt viele Abteilungen, die man durchlaufen kann und ich konnte recht früh Wünsche äußern, welche Abteilungen für mich wichtig sind. Am Anfang jeder Praxisphase gibt es ein Treffen mit dem Vorstandsmitglied Dr. Rolf Mayer. Er erkundigt sich u. a. darüber, welche Bereiche uns interessieren. Das gibt einem das Gefühl, auch schon als Student im Unternehmen ernst genommen zu werden.

Ich würde meine Ausbildung bei BMA mit folgenden Adjektiven beschreiben: Flexibel – man durchläuft viele Abteilungen und kann dabei eigene Wünsche einbringen. Eigenständig – in vielen Abteilungen bekommt man nach der Einarbeitungszeit Tätigkeitsbereiche, die man eigenständig bearbeiten kann. Interessant – durch eigene Projektarbeit.

BMA:
Wie sieht Ihr Tagesablauf aus, wenn Sie im Unternehmen und nicht gerade an der Uni sind?

Leon Ahrens: Ich nutze die Gleitzeitregelung bei BMA und starte meistens so um 9 Uhr. Meine Tätigkeiten sind morgens klar definiert und ich kann mit der Arbeit gleich beginnen.

BMA:
Welche Tätigkeiten machen Ihnen besonderen Spaß?


Leon Ahrens
: Für mich sind die anfallenden Aufgaben im Bereich Rechnungswesen/Controlling am interessantesten.

BMA:
Haben Sie morgens und abends eine lange Anreise zum Ausbildungsplatz?

Leon Ahrens: Sofern es keine Baustellen auf der Autobahn gibt, bin ich innerhalb von 30 Minuten von Goslar aus in Braunschweig. Das ist völlig in Ordnung.

BMA:
Was machen Sie in Ihrer Freizeit und lassen sich Ausbildung und Privatleben überhaupt verbinden?

Leon Ahrens: In meiner Freizeit treibe ich viel Sport wie z. B. Fußball oder Joggen und das passt auf jeden Fall gut in den Zeitplan rein.

BMA:
Gibt es ein Ereignis, das Ihnen besonders in Erinnerung ist und bleiben wird?

Leon Ahrens: BMA nimmt immer am Braunschweiger Nachtlauf teil. Dafür habe ich mich angemeldet und bin mit dem ganzen BMA-Team zusammen gelaufen. Außerdem fand ich das Präsentationstraining mit Heike Zens sehr hilfreich für meine berufliche Zukunft.

BMA:
Was möchten Sie machen, wenn Sie Ihren Bachelor geschafft haben? Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor? Vielleicht bei BMA?


Leon Ahrens: Zunächst möchte ich nach meinem Bachelor bei BMA bleiben und weitere berufliche Praxis sammeln. Danach möchte ich eventuell noch einen Master im Bereich Controlling/Rechnungswesen machen.

BMA:
Welche persönlichen Tipps haben Sie für Schulabgänger?

Leon Ahrens
: Anstatt Ferien-Jobs zu machen, um ein bisschen Geld zu verdienen, besser Praktika machen, die einem die Entscheidung für die Berufswahl erleichtern. Es werden Infotage zu Ausbildungen / Studiengängen angeboten, die man besuchen sollte. Wenn man eine Tendenz für einen Berufszweig hat, sollte man die entsprechende Schule danach auswählen oder zu einer solchen Schule wechseln. Das hat mir dabei geholfen, Stück für Stück meine Entscheidung für ein duales Studium zu treffen.

Thank you for your time, Mr Ahrens, and the best of success for your future studies! 

 

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