Verlängerung der Extraktionstürme bei Western Sugar Cooperative

BMA erhöht Produktionskapazitäten in zwei Werken

Im Juli 2015 beauftragte die Western Sugar Cooperative BMA mit der Erweiterung ihrer Extraktionsanlagen an den Standorten Fort Morgan (Colorado) und Scottsbluff (Nebraska). BMA Amerika und BMA Deutschland sorgen gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf.

Extraktionstürme von BMA

Höherer Durchsatz und eine moderne Steuerung

Die beiden vorhandenen Extraktionstürme stammten bereits von BMA und haben bei einer Höhe von 17,92 m einen Durchmesser von 8,6 m. Für eine künftige Nennleistung von 7.250 sht/d wird der Turm in Fort Morgan nun auf eine Gesamthöhe von 20,38 m verlängert. Um die geplante Verarbeitungsleistung von 8.250 sht/d in Scottsbluff zu erzielen, wird der dortige Turm auf 21,61 m erhöht. Bei einem vertretbaren Schnitzelverlust und einem niedrigen Abzug wird durch die Erweiterungen in beiden Zuckerfabriken eine höhere Kapazität erreicht. Mit einem Durchmesser von 5,6 m und einer Länge von 8,0 m können die bestehenden Gegenstrom-Schnitzelmaischen mit der neuen Verarbeitungsleistung nach wie vor auch kalten Rohsaft herstellen. Um den höheren Durchsatz zu bewältigen, werden jedoch die Schnitzelpumpen erneuert. In einem weiteren Schritt modernisiert BMA die Antriebssteuerung und die Automatisierungsanlage. Zukünftig kommen statt eines einzigen Frequenzumrichters (FU) für alle Zahnkranzmotoren einzelne FU mit Master-Follower-Software zum Einsatz. Die FU sind dabei per Glasfaser verbunden. Darüber erfolgt die gegenseitige Überwachung und Steuerung. Die Konfiguration sorgt dafür, dass alle Motoren synchron laufen und die Antriebskraft gleichmäßig verteilt wird. Dem Automatisierungssystem liegt Hardware von Rockwell zugrunde, die für eine reibungslose Kommunikation sorgt und dem Werksstandard entspricht.

Transatlantische Zusammenarbeit

Für das Projektmanagement und die Fertigung zeichnet BMA Amerika in Greeley, Colorado, verantwortlich. Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können. Schließlich liegt der Firmensitz von BMA Amerika in unmittelbarer Nähe der beiden Zuckerfabriken. Wichtige Standardkomponenten wie zusätzliche Antriebe für den Zahnkranz und die Schnitzelpumpen sowie das Engineering liefert hingegen BMA Deutschland. Die Montageüberwachung erfolgt durch erfahrene Spezialisten für Extraktionsanlagen vor Ort bei BMA Amerika. Die für August 2016 geplante Inbetriebnahme wird durch ein Spezialistenteam für Prozess- und Automatisierungstechnik von beiden Seiten des Atlantiks aus begleitet. Das gesamte Projekt ist ein Musterbeispiel für eine effiziente Verzahnung der lokalen Kompetenzen von BMA Amerika in den Bereichen Sales, Engineering und Fertigung mit der Erfahrung der Muttergesellschaft in Deutschland. Auf diese Weise schafft BMA Mehrwerte zum Nutzen der Kunden in Nord-, Mittel- und Südamerika.

Hans Schmidt
BMA Amerika
hans.schmidt@bma-us.com


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