Komplettiert, weiterentwickelt und ausgebaut

Auch im Jahr 2015 hat BMA die führende Position im weltweiten Markt für Zuckerzentrifugen behauptet. Im Zentrum der Aktivitäten standen die Komplettierung der E-Serie, eine weiterentwickelte Steuerung der K3300 und der Ausbau des modularen Optionsportfolios.

E2240 – in Betrieb in Indien
E2240 – in Betrieb in Indien

Die Vorteile der E-Serie im Überblick

  • Bis zu 8% höherer Durchsatz bei gleicher Motorleistung
  • Äußerst effizienter Energieeinsatz
  • Höchste Sicherheit dank fehlersicherer Steuerung
  • Längere Trommellebensdauer aufgrund elliptischer Öffnungen
  • Kontrollierte und konstante Zuckerqualität dank moderner Automatisierung
  • Geringere Farbzirkulation im Zuckerhaus dank innovativer Siruptrennung
  • Minimierter Wartungsaufwand und lange Standzeit
  • Prozessstabilität durch ruhigen Lauf

 

Mit der E2240 wird die E-Serie komplett

2012 hat BMA mit der E1810 das erste Modell einer neuen Reihe diskontinuierlicher Zentrifugen auf den Markt gebracht. Allein von dieser Baugröße wurden in den ersten drei Jahren mehr als 80 Einheiten verkauft. Anschließend folgte mit der E1390 eine kleinere Ausführung, die sich ebenfalls erfolgreich am Markt etablierte. Zu guter Letzt wurde die Serie nun mit der E2240 abgerundet. Der Zeitpunkt war ideal. Anfang des Jahres 2015 erhielt BMA die Anfrage für diskontinuierliche Zentrifugen mit einer hohen Verarbeitungsleistung. Als BMA einen Prototyp der E2240 im Werk Braunschweig vorstellte, war der Interessent gleich von Beginn an so überzeugt von der Zentrifuge, dass BMA die erste Maschine sofort ausliefern sollte. Darüber hinaus wurde ein Auftrag über 21 weitere Maschinen dieser Baureihe erteilt. Der Prototyp wurde noch im April 2015 in Betrieb genommen und läuft seitdem zur vollsten Zufriedenheit des Kunden. Alle E2240 – in Betrieb in Indien übrigen Maschinen hat BMA ebenfalls im Jahr 2015 ausgeliefert. Die E2240 ist die maximale Baugröße innerhalb der E-Serie. Bis zu knapp 2.500 kg Füllmasse können pro Charge verarbeitet werden. Das ergibt zum Beispiel bei 27 Chargen eine Verarbeitungsleistung von mehr als 67 t Füllmasse in der Stunde.

K3300 mit Edelstahloption
K3300 mit Edelstahloption

K3300 – jetzt mit SPS

BMA fokussiert sich nicht nur auf die Entwicklung neuer Baureihen, sondern optimiert auch bewährte Maschinen stetig weiter. Im letzten Jahr wurde die Steuerung der kontinuierlichen Zentrifuge K3300 verbessert und wird jetzt auch SPS-basiert angeboten. In Kombination mit einem modernen Farb-Touch-Display ersetzt die SPS die KS90 Controller. Die bekannten Funktionen der Füllmasseregelung sowie die Regelung des Zulaufs des Einmaisch- oder Auflösemediums bleiben erhalten und wurden nochmals verbessert.

Die Menge des Einmaisch- oder Auflösemediums war bisher linear an den Motor- K3300 mit Edelstahloption strom und darüber mittelbar an den Durchsatz gekoppelt. Wurde die Zentrifuge am oberen oder unteren Ende des Arbeitsbereichs betrieben, musste das Verhältnis gegebenenfalls aktiv angepasst werden. In der SPS-basierten Steuerung kann das gewünschte Verhältnis der Menge des Einmaisch- oder Auflösemediums zum Durchsatz individuell mittels verschiedener Sollwerte eingestellt werden. Die entsprechende Kurve berechnet das System automatisch. Damit bleibt die Qualität des erzeugten Magmas ohne weitere Eingriffe über den ganzen Arbeitsbereich der K3300 stabil.

Im Farbdisplay werden Trends von Stromaufnahme, Vibrationen oder Wasserzugabe übersichtlich dargestellt. Außerdem stehen detailliertere Informationen zum Betriebsstatus sowie Fehlermeldungen zur Verfügung. Die Betriebsparameter können unkompliziert eingestellt und an wechselnde Bedingungen angepasst werden. Darüber hinaus bietet die neue Lösung eine einfachere Anbindung an ein übergeordnetes Leitsystem (via Profibus oder Industrial Ethernet) und eine erhöhte  Flexibilität, zum Beispiel bei der Nachrüstung der Einmaischfunktion.

K3300 Farb-Touch-Display
K3300 Farb-Touch-Display

Individuelle Lösungen für alle

Lokale Rahmenbedingungen oder Normen führen ebenso wie individuelle Prozessabläufe zu unterschiedlichen Anforderungen an Zentrifugen. BMA bietet für alle Bedarfe die richtige Lösung aus einem modularen Optionsportfolio – ohne Abstriche bei der Lieferzeit zu machen. Kontinuierliche Zentrifugen vom Typ K3300 liefert BMA in drei Monaten, diskontinuierliche Zentrifugen der E-Serie in vier Monaten ab Werk.

Für Zentrifugen bietet BMA nicht nur unterschiedliche Werkstoffoptionen oder Antriebe verschiedener Lieferanten an. Auch bei den bewährten Zentrifugensteuerungen kann zwischen Siemens-, Allen- Bradley- oder Schneiderbasierten Ausführungen gewählt werden.

Zudem fertigt BMA Automation in der eigenen, zertifizierten Werkstatt Steuerungen in fehlersicherer Ausführung sowohl nach europäischem IEC- als auch nach nordamerikanischem UL- oder CSA-Standard. Auf einer langjährigen Erfahrung als Partner für die ganze Wertschöpfungskette in der Zuckerproduktion basieren auch Lösungen für unterschiedlichste Prozessanforderungen.

Silke Stiegert
BMA AG
silke.stiegert@bma-de.com


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