Mehr Leistung durch Innovationen

Neue Trocknungs- und Kühlungsanlage für ETSUN ENTEGRE, Türkei

Mit einer guten Kühlung und Trocknung steht und fällt die Qualität des Zuckers. Für BMA Grund genug, diese Ausrüstungen immer weiterzuentwickeln und neue, innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Vertikal statt horizontal

Schon bei konventionellen horizontalen Kühlern setzt BMA Luft zur Unterstützung der Wasserkühlung ein. Die Luft fluidisiert das Endprodukt und sorgt zusätzlich für den Abtransport von frei werdender Restfeuchte.

Als Alternative hat BMA 2009 erstmals den Prototyp eines vertikalen Wirbelschichtkühlers (VFC) in der Anlage eines Kunden zum Einsatz gebracht. Die Vorteile dieses Konzepts liegen auf der Hand: In der vertikalen Variante des Kühlers wird wesentlich weniger Luft benötigt – bei gleichbleibender Aufnahmefähigkeit für Restfeuchte. Je höher Luft im Wirbelschichtkühler steigt, desto höher wird auch ihre Temperatur und damit ihre Wasseraufnahmefähigkeit.

Darüber hinaus überzeugt das Konzept des vertikalen Zuckerkühlers von BMA mit sehr geringem Platzbedarf – ein wichtiges Plus für Fabriken mit geringen Reserveflächen. Die hochqualitative, robuste Ausrüstung und die Aussicht auf deutliche Prozessverbesserungen überzeugte auch die Zuckerfabrik in Imisli, Aserbaidschan, einen VFC zu kaufen.

Bessere Qualität bei höherer Durchsatzleistung

Bereits Anfang 2013 berieten wir Auftraggeber ETSUN ENTEGRE bezüglich einer neuen Zuckertrocknungsanlage. Die bisherige Anlage entsprach qualitativ und quantitativ nicht mehr den Anforderungen der Fabrik. BMA überzeugte mit seiner Planung und erhielt im Dezember 2013 den Auftrag zum Bau eines Trommeltrockners und eines VFC sowie zur Automatisierung VFC.

Inzwischen sind die Ausrüstungen termingerecht geliefert worden, die Montage wird im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen. Vorab war ein BMA-Richtmeister vor Ort, um die Montage im Detail mit dem Kunden zu besprechen. Außerdem haben wir ein Ersatzteilangebot für die Trocknungs- und Kühlungsanlage abgegeben. So hat Werkleiter Ferhat Tugal von Anfang an Kostensicherheit und ist im Falle eines Falles vor unangenehmen Überraschungen geschützt.

Die neue Anlage wird für eine höhere Durchsatzleistung sorgen – statt 40 t/h sind dann bis zu 70 t/h möglich. Gleichzeitig verbessert sich dank niedrigerer Temperatur und geringerer Restfeuchte die Qualität des Zuckers. Unsere Berechnungen lassen eine Austrittstemperatur von 29 °C und eine Feuchtigkeit von 0,04 % erwarten.

Abdellah El Hamoumi
BMA AG

abdellah.elhamoumi@bma-de.com