Die Zukunft beginnt jetzt!

smart4sugar: Mit Datenauswertung bessere Entscheidungen treffen

Information ist ein wertvoller Rohstoff. Um im Wettbewerb weit vorne zu sein, müssen Daten in kürzester Zeit zur Verfügung stehen und ausgewertet werden. Wie das geht? BMA hat die Lösung: smart4sugar.

Ob im Geschäftsleben, in der Forschung oder im Privaten: Alles dreht sich heute um Daten. Dass man daraus Mehrwert schaffen und darauf Geschäftsmodelle gründen kann, davon sind in Zeiten des Internet of Things (IoT) und der Digitalisierung immer mehr Unternehmen überzeugt.

Die dafür notwendige technische Infrastruktur ist weitestgehend schon entwickelt. Vielerorts wird daher seit einigen Jahren eifrig gesammelt. Der Handel erfasst Kundendaten und Einkaufsgewohnheiten. Zielstellung: Kundenerwartungen besser erfüllen und natürlich mit dem richtigen Produktangebot den Absatz erhöhen – und das in Echtzeit.

Messstationen rund um den Globus erheben Terabytes Wetter- und Verkehrsdaten. Per App umfahren wir Staus und schauen auf das Wetter von morgen. Bei allem gilt das Prinzip: besser mehr als zu wenig. Denn welchen Nutzen bestimmte Datensätze in Zukunft bieten werden, steht bei deren Erhebung nicht immer fest.

Big Data in produzierenden Unter­nehmen

Auch Unternehmen erzeugen Berge von Daten, zum Beispiel in der Produktion. Im Internet of Things kommunizieren intelligente Maschinen kontinuierlich untereinander und tauschen verschiedenste Informationen aus. Diese zu sammeln, lohnt sich auf alle Fälle.

Mittlerweile ist die Digitalisierung hier und dort in der Zuckerindustrie angekommen. In modernen Rohr- und Rübenzuckerfabriken oder Raffinerien stehen Maschinen- und Anlagendaten mit geringer Verzögerung zur Verfügung und erlauben schnellere Einflussnahme und Abstimmung in Maschinen- oder Produktionsnetzwerken. Mittels Fernabfragen lassen sich auch schon die wichtigsten Produktionsdaten aus dem zentralen Leitsystem abrufen.

Die Nutzung von Big Data jedoch ist keinesfalls Standard in den heute rund 2.800 Zuckerfabriken weltweit. Die effizientere und intelligentere Analyse des industriellen Systems in der Cloud, die lokale Steuerungen nicht mehr leisten können, ist eine neue Dimension. Hier können auch große Datenmengen einfach und effizient ausgewertet werden. Denn Big Data heißt nicht umsonst so. Der Name steht für die riesige Menge an Daten, die mittlerweile erhoben werden kann. Und deren Nutzenpotenzial sich insbesondere aus der vernetzten Analyse ergibt.

Was wissen Sie eigentlich über Ihre Zentrifugen?

Vermutlich nicht alles, was Sie wissen könnten! Die neuen Möglichkeiten der Datenanalyse versprechen wertvolle Zusatzinformationen, die beispielsweise einen suboptimalen Betriebszustand der Zentrifugen anzeigen können: zu geringe Chargenzahl, zu geringe Füllung, schleichende Veränderungen der Magmaqualität, Verschleiß an Bauteilen und viele andere Kennzahlen.

2017 hat BMA erste periodische Zentrifugen mit Datenerfassungs- und Datenübertragungstechnik ausgerüstet: Ein Router sammelt über eine Feldbusschnittstelle Betriebsdaten von der Zentrifugen-Steuerung, die mit einem Zeitstempel versehen werden. Diese Daten werden verschlüsselt über eine mobile Funkverbindung oder eine kundenseitig bereitgestellte Ethernet-Verbindung in die stabile und redundante IT-Struktur von Microsoft Azure gesendet. Und dort wird laufend gerechnet und geprüft: Big Data kann man also schon hautnah erleben.

smart.monitoring

Seit April 2019 verfügen diskontinuierliche Zentrifugen aus unserer Produktion serienmäßig über eine integrierte Schnittstelle zur BMA-Cloud. Auf diese Weise entsteht die Möglichkeit, wichtige Betriebsdaten als Key Performance Indicator (KPI) und Trends im Blick zu behalten – jederzeit und an jedem Punkt der Erde, der über eine stabile Internetanbindung verfügt.

Im Lieferumfang inklusive: der Fernzugriff auf die BMA-Plattform smart4sugar. Über personalisierte Log-in-Daten 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr Zugriff auf eine Vorauswahl relevanter Betriebsdaten – auf einem digitalen Dashboard übersichtlich dargestellt und auf das Wesentliche beschränkt. Das webbasierte Dashboard kann auf den gängigen Standardgeräten wie Mobil­telefon, Tablet oder Computer dargestellt werden. smart.monitoring nennen wir diesen Service.

Unverhoffte Möglichkeiten, große Erwartungen, neue Strategien

Mit Big Data ergeben sich für Fabrikbetreiber ungeahnte Möglichkeiten. Ja, sogar ganze Strategien lassen sich neu aufsetzen und damit nachhaltige Vorteile für die Fabriken schaffen. Die vielfältigen Anwendungsbeispiele, von denen aus anderen Industrien berichtet wird, beflügeln die Erwartungen.

Mit der Einführung von Industrie-4.0-­basierten Lösungen verleiht BMA den Produkten und Dienstleistungen schon heute einen zusätzlichen Wert. Aber BMA rüstet nicht nur Produkte mit IoT-Schnittstellen aus. Mit unserer Plattform smart4sugar haben wir eine innovative Arbeitsumgebung geschaffen, die eine Visualisierung von Anlagenbetriebsdaten zur Überwachung und Analyse auf einem benutzerfreundlichen Dashboard ermöglicht. smart.monitoring stellt dabei den ersten­ von vielen zukünftigen Services dar.

Die Vorteile für die Zuckerherstellung können ­Sie am besten beschreiben – wir sind gespannt auf Ihre Erfolgsgeschichten: Pro­duktivitätssteigerung, Kostenoptimierung, Reduzierung des Energieverbrauchs, Reduzieren von Ausfallzeiten durch vorausschauende Wartung, Vermeidung von Qualitätseinbußen des produzierten Zuckers durch die rechtzeitige Beseitigung von Fehlern, und, und, und.

Durch die Ausrüstung der Zentrifugen mit IoT-Technologie ist ein weiterer erfolgreicher Schritt auf dem Weg zur smarten Zuckerfabrik gemacht.

 

Davon profitieren Nutzer der BMA-Plattform smart4sugar

  • Betriebsdaten – immer und überall verfügbar
  • Effizienzsteigerung der Zentrifugen, zum Beispiel durch Optimierung des Durchsatzes dank Trendanalysen über längere Zeiträume
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, etwa durch Steigerung der Zuckerqualität mittels Kennzahlenüberwachung

 

Mehr zu
smart4sugar

 

 

Dr Andreas Lehnberger
Silke Stiegert